Strukturelle Analyse
Digitale Inhalte werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil wiederkehrender diskursiver Muster rekonstruiert.
Mehr erfahren
Mit der Islam-Landkarte 2.0 rückt jene Ebene in den Fokus, auf der religiöse Bedeutungen heute maßgeblich erzeugt, verhandelt und verbreitet werden: der digitale Raum. Die Plattform verbindet empirische Datenerhebung, diskursanalytische Auswertung und hermeneutische Kontextualisierung öffentlich zugänglicher Inhalte.
Analyse digitaler Prediger:innen, Organisationen und Plattformen im österreichischen Kontext.
Untersuchung sprachlicher Rahmungen, theologischer Bezüge und digitaler Argumentationsmuster.
Empirische Datenerhebung, qualitative Auswertung und hermeneutische Kontextualisierung.
Wie religiöse Begriffe, Narrative und Autoritätsmuster in gegenwärtigen Social-Media-Diskursen strukturiert werden.
Religiöse Deutungen entstehen heute nicht mehr ausschließlich in
Moscheen oder institutionellen Strukturen. Sie entstehen im digitalen
Raum – in Kurzvideos, Livestreams und algorithmisch strukturierten
Öffentlichkeiten.
Die Islam–Landkarte 2.0 analysiert diese Dynamik systematisch. Sie
untersucht, wie religiöse Begriffe verwendet, kontextualisiert und
performativ inszeniert werden – und wie sich dadurch Autorität,
Zugehörigkeit und gesellschaftliche Selbstverständnisse verschieben.
Digitale religiöse Kommunikation entfaltet ihre Wirkung nicht im luftleeren Raum.
Sie steht im Spannungsfeld von Demokratie, europäischem Rechtsrahmen und gesellschaftlicher Aushandlung.
Islam-Landkarte 2.0 analysiert, wie religiöse Begriffe im österreichischen Kontext gerahmt werden – und wie sich Zugehörigkeit, Loyalität und gesellschaftliche Verantwortung diskursiv formen.
Islam-Landkarte 2.0 dokumentiert nicht nur digitale Präsenz. Sie analysiert Bedeutungsproduktion strukturell und kontextsensibel.
Digitale Inhalte werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil wiederkehrender diskursiver Muster rekonstruiert.
Mehr erfahren →Religiöse Begriffe werden in ihren theologischen und historischen Bezügen eingeordnet – statt verkürzt als reine Schlagworte behandelt.
Über das Projekt →Die Analyse vermeidet Pauschalisierung und macht diskursive Nuancen sichtbar – inklusive Spannungen, Brüche und Mehrdeutigkeiten.
Zur Methodik →